VW stellt vier Phaetons zur Verfügung
Main-Post: 40 000 Kilometer in vier Wochen sind fünf Fahrer mit vier Phaetons während des Kissinger Sommers gefahren. Sie chauffierten die Künstler des Festivals in alle Richtungen. Die Nobelkarossen wurden von VW zur Verfügung gestellt. Das sei heuer das sechste Jahr gewesen, sagte Unternehmerin Eva Maria Georgi vom Bad Kissinger Autohaus bei einer Präsentation der Wagen am vergangenen Donnerstag auf dem Rathausplatz. Und das lief heuer ohne Vertrag, ergänzte Gerhard Glöckler, Leiter des städtischen Kultur-Büros. Denn der Vertrag sei im vergangenen Jahr ausgelaufen. „VW war schnell bereit einzuspringen“, sagte Oberbürgermeister Kay Blankenburg anerkennend.
Zwei Wochen sei auch noch ein VW-Bus bereitgestellt worden, mit dem rund 5000 Kilometer bewältigt wurden, so Glöckler. Anerkennung fand er auch für die Fahrer: „Ohne Unfall, ohne Panne und ohne Kratzer“. Die Stadt habe in diesem Jahr für den Kissinger Sommer vier Stammfahrer gehabt und einen, der bei Engpässen mit eingesprungen ist. Ihre Routen führten nicht nur durch Deutschland. Von Prag beispielsweise wurde Dirigent Eivind Gullberg Jensen abgeholt, der dort mit der Tschechischen Philharmonie geprobt hatte. Dirigent Arnell und die Solisten David Lomeli und Anna Samuil haben in Hamburg geprobt, Grigory Sokolov in Lübeck. Mehrmals täglich sei der Flughafen Frankfurt angefahren worden, so Glöckler. Ursula Lippold