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Alexander Sladkovsky dirigiert anstelle von Valery Gergiev

Mit großem Bedauern hat sich Valery Gergiev dafür entschieden, das Konzert am 23. Juni in Bad Kissingen an seinen Kollegen Alexander Sladkovsky abzugeben.

Auf Anraten seines Arztes muss Maestro Gergiev seine Dirigiertätigkeit reduzieren und einzelne Konzerte absagen, davon ist leider auch das Konzert mit der Russisch-Deutschen MusikAkademie in Bad Kissingen betroffen. Der Kissinger Sommer plant, das Orchester mit Valery Gergiev zu einem der späteren Festivals wieder einzuladen.
Auf Empfehlung von Maestro Gergiev übernimmt Alexander Sladkovsky das von ihm einstudierte Orchester der Russisch-Deutschen MusikAkademie. Durch seine zahlreichen Dirigate am Mariinsky-Theater in St. Petersburg ist Sladkovsky mit der Ästhetik von Valery Gergiev bestens vertraut und kann so dessen Arbeit nahtlos weiterführen. Alexander Sladkovsky gilt als der neue „Aristokrat“ unter den russischen Maestros der jüngeren Generation. „Er ist lebhaft und authentisch, gleichzeitig mit einer außergewöhnlichen und tiefsinnigen Musikalität gesegnet, mit der er durch seine ansteckende Energie jedes Publikum in seinen Bann zieht“, so „Belcanto.ru“. Dem Chefdirigenten des Tatarstan National Symphony Orchestra ist es innerhalb kürzester Zeit gelungen, diesen Klangkörper zu einem der besten Orchester Russlands zu entwickeln.
Auf Wunsch von Valery Gergiev wurde für die Konzerte in St. Petersburg, Berlin und Bad Kissingen das Programm geändert: Anstelle der ursprünglich geplanten Werke von Rimski-Korsakow und Bruckner spielt das Orchester der Russisch-Deutschen MusikAkademie nun das berühmte zweite Klavierkonzert in c-moll von Sergei Rachmaninow. Als hochkarätigen Solisten konnten wir Behzod Abduraimov gewinnen, der sich nach dem ersten Preis beim Kissinger KlavierOlymp 2010 zu einem der international erfolgreichsten russischen Pianisten entwickelt hat. Nach dem triumphalen Debüt bei den BBC Proms 2016 und einer Asien-Tournee 2017 plant Abduraimov für 2018 zahlreiche Konzerte in USA, u.a. mit dem San Francisco Symphony Orchestra.
In der zweiten Konzerthälfte erklingt die monumentale C-Dur-Symphonie von Franz Schubert („Die Große“), das Werk, das der Komponist 1826 der Wiener Gesellschaft der Musikfreunde widmete.

Hier geht es zum Konzert am 23. Juni