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Grigory Sokolov spielt Beethoven und Brahms

Der Weltklasse-Pianist hat das komplette Programm seines Klavierabends bekanntgegeben

 

Diese zwei "großen B" gehören zu den bedeutendsten Komponisten der klassische Musik: Beethoven und Brahms. Beide haben für ihr Instrument, das sie meisterhaft beherrschten, bedeutende Kompositionen hinterlassen. Beethovens 32 Klaviersonaten gelten als das "Neue Testament" der Klaviermusik.

Wenn ein bedeutender Virtuose abseits von den ganz großen Sonaten sich der kleineren Klavierstücke dieser beiden Komponisten annimmt, dann ist das ein Stück Understatement. Grigory Sokolov, einer der weltbesten Pianisten, kann sich dieses Understatement leisten. Erst auf den zweiten Blick enthüllt sich die Tiefe und Intensität dieser Musik, die nur scheinbar kurz und einfach ist.

Grigory Sokolov hat jetzt das komplette Programm seines Klavierabends am 10. Juli beim Kissinger Sommer bekanntgegeben. Er spielt neben einer frühen Klaviersonate von Ludwig van Beethoven dessen elf "Bagatellen" (auch dieser Titel ist künstlerisches Understatement) op. 119, späte und sehr gewichtige Klavierstücke des Wiener Klassikers. In der zweiten Programmhälfte stellt Sokolov ihnen die Klavierstücke von Johannes Brahms gegenüber, die ebenfalls späte musikalische Reflexionen eines langen kompositorischen Wirkens darstellen. Beide Sammlungen, die Klavierstücke op. 118 und op. 119, gelten als Herausforderungen an den Interpreten, weil sie Intensität und Genauigkeit in Anschlag und Phrasierung erfordern. Nur selten kann man diese beiden Sammlungen im Konzert direkt hintereinander hören.

Hier geht es zum Konzert am 10. Juli.