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18.07. Abschlusskonzert

Der 35. Kissinger Sommer ging am Sonntag, 18. Juli 2021 mit den Bamberger Symphonikern unter der Leitung ihres Chefdirigenten Jakub Hrůša und Violinist Ray Chen zu Ende. 

Die Sicherheitsabstände im Publikum und ein abgestimmtes Hygienekonzept haben die Durchführung des Festivals ermöglicht. Trotz einiger pandemiebedingter Änderungen spiegelte sich das Motto „Fin de Siècle – Erinnerungen an eine Epoche“ immerhin noch in 14 der 25 Programme wider. 

Zu den Highlights des Festivals gehörten mehrere Auftritte des Pianisten Igor Levit und ein Konzert des Festivalorchesters des Kissinger Sommers. Die Deutsche Kammerphilharmonie Bremen spielte unter der Leitung von Paavo Järvi u.a. das Klavierkonzert Nr. 4 von Ludwig van Beethoven. Weitere langjährige künstlerische Partner waren zu Gast, darunter das Deutsche Symphonie-Orchester Berlin, das mit Kent Nagano ein klassisches Programm mit Werken von Beethoven und Schubert präsentierte, und die Bamberger Symphoniker, die unter der Leitung ihres Chefdirigenten Jakub Hrůša zwei Abende gestalteten. Aufgrund von pandemiebedingten Verschiebungen erklang das neue Programm des Chores des Bayerischen Rundfunks und der Franui Musicbanda „Ich wand’re in die Berge“ als Uraufführung im Kissinger Sommer.  

Der Kissinger Sommer 2021, das letzte Festival unter der Intendanz von Tilman Schlömp, fasste noch einmal die programmatischen Leitlinien der letzten fünf Jahre zusammen: Charismatische Künstler*innen, die „zwischen den Welten“ unterwegs sind, waren immer wieder im Kissinger Sommer zu erleben, in diesem Jahr waren es Golda Schulz, Ensembles wie das Klavierduo Herbert Schuch-Gülru Ensari, das Duo Lily und Mischa Maisky oder Mitglieder des Danish String Quartet boten ausgefallene Programme. Max Mutzke und die Pianistin Marialy Pacheco mit ihrem „Duet“-Projekt oder der Countertenor Valer Sabadus, der sowohl Händel als auch Rammstein interpretierte. Experimente und Mut zu ungewöhnlichen Programmen sorgten auch 2021 für Farbtupfer. Prominentestes Beispiel war die Kissinger LiederWerkstatt mit Uraufführungen von Alexandra Filonenko, Ann Cleare, Steffen Schleiermacher, José María Sánchez Verdú und Manfred Trojahn, in Kombination mit Werken von Ludwig van Beethoven. Die Kompositionsaufträge der Kissinger LiederWerkstatt wurden exklusiv gefördert durch die Anton und Katharina Schick Stiftung.

Unter dem Motto „Sommerfrische“ neue und innovative Projekte im Festival übertrug der Kissinger Sommer mehrere Konzerte in den Innenhof des Luitpoldbads auf eine große „Wall“ im einzigartigen Ambiente. Es gab mehrere Audio-Liveübertragungen in die Innenstadt und in den Rosengarten, sowie Konzertauszüge auf dem Watershield des Multimedia-Brunnens welche auch noch in den Sommermonaten bei Dunkelheit gegen 22:30 Uhr zu sehen sind. Informationen hierzu 

Durch Ihr Kommen, Ihre Leidenschaft und Liebe zum Kissinger Sommer auch Freunde, Kunden und Mitarbeiter für unsere Arbeit zu begeistern, sowie Ihre großzügige finanzielle Unterstützung haben Sie entscheidend zu unserem Erfolg beigetragen. 

Wir wünschen Ihnen einen schönen Sommer und dass wir Sie gesund im nächsten Festivalsommer wieder sehen.