19. Kissinger KlavierOlymp vom
30.09. - 03.10.2021


Jedes Jahr im Oktober schafft der Kissinger KlavierOlymp ein Podium für junge Pianistinnen und Pianisten in Bad Kissingen, Deutschlands bekanntestem Kurort. Der 2003 gegründete Wettbewerb, der ausschließlich von privaten Sponsoren finanziert wird, hat Preisträger wie Behzod Abduraimov, Kirill Gerstein, Martin Helmchen, Igor Levit, Alice Sara Ott, Herbert Schuch und Nikolai Tokarev hervorgebracht.

Bild_KKO_nur der Berg

Sechs hochbegabte junge Pianistinnen und Pianisten, die zu den herausragenden europäischen Nachwuchstalenten gehören, werden jedes Jahr nach Bad Kissingen eingeladen, um sich im renommierten Rossini-Saal mit einem kompletten eigenen Soloprogramm der Jury und dem Kissinger Publikum zu präsentieren. Sie alle sind Preisträger nationaler und internationaler Wettbewerbe und haben bereits bedeutende Karriereschritte zurückgelegt. 

Eine Fachjury wählt die Preisträger aus, zusätzlich vergeben die Zuschauer, die alle Konzerte besucht haben, einen Publikumspreis. Den drei Preisträgern des Kissinger KlavierOlymps ist eine Einladung zum nächsten Kissinger Sommer garantiert.

Auch nach dem Wettbewerb im Herbst unterstützt der Kissinger Sommer die Pianisten des KlavierOlymps. Durch Kooperationen mit anderen Veranstaltern wird die Weitervermittlung der jungen Preisträger in künstlerische Engagements auch außerhalb des Kissinger Sommers angestrebt.

Hier finden Sie die Pressemeldungen vom Kissinger KlavierOlymp 2020.

Die Jury

Alexander Steinbeis © Kai Breitling

Alexander Steinbeis

Thomas Ahnert

Thomas Ahnert

hat Anfang April 2021 die Intendanz des Kissinger Sommers mit Beginn des Festivals 2022 als Nachfolger von Kari Kahl-Wolfsjäger und Tilman Schlömp übernommen. Zuvor leitete er 13 Jahre lang als Direktor das Deutsche Symphonie-Orchester Berlin. In dieser Funktion verantwortete er neben der künstlerischen Gesamtplanung die Einführung zahlreicher innovativer Konzertformate und arbeitete eng mit Dirigenten wie Kent Nagano, Ingo Metzmacher, Tugan Sokhiev und Robin Ticciati zusammen.  Von 1999 bis 2005 war er als stellvertretender künstler-
ischer Betriebsleiter für das Boston Symphony Orchestra und dem Tanglewood Festival tätig. Alexander Steinbeis wuchs in Oberbayern und Großbritannien auf. 

ist aufgewachsen in München. Studium der Germanistik, Romanistik und Pädagogik in München und Würzburg. Er ist freier Mitarbeiter bei verschiedenen Tages-
zeitungen. Thomas Ahnert ist noch heute über sein aktives Arbeitsleben hinaus Kulturredakteur bei der „Saale-Zeitung“ (Bad Kissingen), „Fränkischer Tag“ (Bamberg), „Coburger Tagblatt“ und weiteren Zeitungen der Mediengruppe Oberfranken. Beiträge für weitere Zeitungen und Zeitschriften, Programm-
autor. Mitinitiator der Bad Kissinger KlavierOlympiade 2003 (damals durfte der KlavierOlymp noch so heißen) und seitdem Mitglied der Jury. Als praktizierender und auftretender Musiker Bratscher eines Streichquartetts und Kontrabassist des Kissinger Kammerorchesters.

Sonja Simmenauer © Lennart Rühle

Sonia Simmenauer

Ulrich Hausschild

Ulrich Hauschild

Die Kulturmanagerin, Publizistin und Impresaria Sonia Simmenauer, in den USA geboren, und in Paris aufgewachsen, begann 1982 ihre Tätigkeit für die Kammer-musikabteilung bei der Konzertdirektion Schmid in Hannover. 1989 machte sie sich mit dem Impresariat Simmenauer in Hamburg selbständig, mit der Intention, eine Streichquartettagentur zu gründen und vertritt seither viele der weltweit bedeutendsten Streichquartette. Später kamen Solisten wie u.a. Gidon Kremer und Alexander Melnikov dazu. Neben ihrer hauptberuflichen Arbeit verfolgt sie eine umfangreiche Lehrtätigkeit: Auf ein Seminar für Kulturmanagement an der Universität Lüneburg im Jahr 1996 folgten Dozenturen an der Lübecker Musikhochschule (1997), an der Hanns-Eisler Musikhochschule Berlin (1998-2000) sowie an der Universität Witten-Herdecke (2004-2008). Seit 2010 ist Sonia Simmenauer Honorarprofessorin an der Musikhochschule in Hamburg. 2008 eröffnete sie das jüdische Café Leonar samt Jüdischen Salon im Hamburger Grindelviertel und veröffentlichte ein in den Feuilletons gefeiertes Buch „Muss es sein“ beim Berenberg-Verlag. 2009 übersiedelte Sonia Simmenauer mit ihrem Impresariat von Hamburg nach Berlin. 

Seit Januar 2021 ist Ulrich Hauschild Manager des Symphonieorchesters des Bayerischen Rundfunks mit seinem designierten Chefdirigenten Sir Simon Rattle. Als Musikdirektor des Palais des Beaux-Arts Brüssel (Bozar) war Ulrich Hauschild zwischen 2013 und 2020 verantwortlich für das komplette musikalische Programm und die Entwicklung der künstlerischen Mission eines der wichtigsten europäischen Kulturzentren. Vor seiner Zeit in Brüssel war Ulrich Hauschild Geschäftsführer von “pèlerinages” Kunstfest Weimar mit der Gesamtverantwortung für das spartenüber-greifend kuratierte Festival. Zwischen 2005 und 2007 arbeitete er als Berater für das Lucerne Festival, die Staatsoper Unter den Linden Berlin, Unitel Classica und die Salzburger Festspiele. Als künstlerischer Betriebsdirektor des Konzerthaus‘ Dortmund gestaltete er maßgeblich das neue Profil des neues Konzertsaales in den ersten Jahren seiner Entstehung mit. Als Persönlicher Referent von Gerard Mortier bei den Salzburger Festspielen und als Persönlicher Assistent bei Robert Wilson sammelte er bei zwei der prägendsten Opernpersönlichkeiten des 20. Jahrhun-
derts nach seinem Wirtschaftsstudium an der Universität Passau fundierte Kenntnisse in frühen Stationen seiner Karriere.

Manuel Brug

Manuel Brug

1965 in München geboren, studierte nach einer Ballettausbildung an der Heinz-Bosl-Stiftung und der Münchner Musikhoch-
schule an der Ludwig-Maximilians-Universität  Theaterwissenschaft, Komparatistik, Romanistik und Musik-
wissenschaft. Nach Stationen beim Bayerischen Rundfunk und der ARD, als Musik- und Tanzkritiker der „Süddeut-
schen Zeitung“, Redakteur bei „Opernwelt“, „Wochenpost“ und „Tagesspiegel“ war er seit 1998 Musik- und Tanzredakteur der „Welt“; seit 2017 ist er dort Autor. 1999 wurde er mit dem Kritikerpreis der Salzburger Festspiele ausgezeichnet.
Er verfasste zahlreiche Beiträge für Zeitungen und Zeitschiften im In- und Ausland, für Lexika, Anthologien, Essay-
sammlungen, Fachzeitschriften und Radiosender. 2003 erschien sein Buch
„Die neuen Sängerstimmen“, 2006 „Opern-
regisseure heute“, 2008 „Rolando Villazón – Die Kunst, Tenor zu sein“.

Die Teilnehmer des 18. Kissinger KlavierOlymps 2020 waren:

Förderung des
Kissinger KlavierOlymps


Förderung KlavierOlymp © kai - stock.adobe.com


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Wir freuen uns auf jegliche Unterstützung.

 

Kontakt:

Kissinger Sommer
Erna Buscham
Im Luitpoldpark 1
97688 Bad Kissingen

Tel.: +49 971 807-4101
Fax: +49 971 807-4119
E-Mail: ebuscham@stadt.badkissingen.de

Die Preisträger des
Kissinger KlavierOlymps


Hier finden Sie eine Übersicht der bisherigen Preisträger des Kissinger KlavierOlymps. Viele Künstler haben den Grundstein ihrer Karrieren in Bad Kissingen gelegt. Zahlreiche Pianisten stiegen durch den Talentwettbewerb Kissinger KlavierOlymp zu Stars am Klassikmusikhimmel auf, wie beispielsweise Igor Levit, Michail Lifits, Herbert Schuch und Kit Armstrong.

Jahr1. Preis2. Preis3. PreisPublikumspreis

2003

Martin Helmchen
Nikolai Tokarew

Stewart GoodyearKyrill GersteinMihaela Ursuleasa

2004Alexei ZouevIgor LevitAlice Sara OttAndrei Banciu

2005

Herbert Schuch

Lukas Vondrávcek

Anna Winnizkaja
Peter Ovtscharov

Joseph Moog
Miroslav Kultyshev


2006

Christian Ihle Hadland
Kit Armstrong

nicht vergebenAlexej GorlachMona Asuka Ott

2007

Vestard Shimkus

Michail LifitsDavid KadouchZhang Hai'ou

2008

Yeol Eum Son

Olga SchepsBenjamin KimClaire Huangci

2009

Kiryl Keduk

Boris KusnezkowKateryna TitovaKiryl Keduk

2010

Behzod Abduraimov

Nareh ArghamanyanAvan YuAlexei Grigorjew

2011

Konstantin Shamray

Adan LaloumPawel KolesnikowPawel Kolesnikow

2012

Magdalena Müllerperth
Da Sol Kim

nicht vergebenBeatrice MagnaniMagdalena Müllerperth

2013

Chi Ho Han

Georgy TchaidzeAurelia ShimkusChi Ho Han

2014

Julian Jia

Niu NiuBoyang ShiJulian Jia

2015

Jorge González

Maxim LandoClayton StephensonJorge González

2016

Elisabeth Brauß

Julian Trevelyan
Thomas Schuch

nicht vergebenNikolay Khozyainov

2017

Emre Yavuz

Sergei RedkinViktor Soos

Luisa Imorde


2018

Juan Pérez FloristánMartin James BartlettŁukasz KrupińskiMartin James Bartlett

2019

Tomoki SakataTiffany PoonRobert NeumannTomoki Sakata

2020

 Sergey Tanin Yoav Levanon Ziyu LiuSergey Tanin